Sie haben das Währungsrisiko – wir die Absicherung

Wechselkursrisiken leisten einen bedeutenden Beitrag zu dem Risiko Ihres institutionellen Portfolios. Sie sind zusätzliche Risiken und werden nicht durch eine Risikoprämie ausgeglichen.

Welche Faktoren für eine effiziente Währungssicherungsstrategie wichtig sind, stellen wir Ihnen kurz und prägnant vor.

Zentraler Währungs-Manager

Vorteile

Die Mandatierung eines spezialisierten FX Overlay Managers bringt für Sie als Kapitalanleger viele Vorteile mit sich:

  • Ein dezidierter Ansprechpartner für alle Ihre Währungsthemen
  • Transparente und flexible Struktur
  • Schnelle und flexible Anpassung sämtlicher Währungspositionen
  • Zentrales Liquiditäts-Management minimiert Kassehaltung
  • Heben von Netting-Effekten und dadurch Reduktion der Handelskosten

Mehr hierzu “Strukturvorteile durch die Mandatierung eines zentralen Currency Overlay Managers”

Ist-Analyse

Währungsbestandsaufnahme

Der Ausgangspunkt für Ihre individuelle FX-Sicherungsvorgehensweise ist Ihr aktuelles Portfolio.

Wir analysieren Ihre Allokation hinsichtlich Investment-Vehikel, Anlageklassen und Fremdwährungen.

Die Daten sind die Basis für die Bestimmung Ihrer idealen Hedging-Strategie.

Bestimmung der Sicherungsstrategie

Ihre optimale Hedging-Strategie ist so individuell wie Ihr Portfolio. Um diese herzuleiten, bedienen wir uns eines systematischen, vierstufigen Prozesses:

 

1. Filter: “Safe Haven” Währungen
Fremdwährungen, die zu der Portfolioallokation negativ korreliert sind, werden von der FX-Sicherungsstrategie ausgeschlossen, da sie einen wertvollen Diversifikationsbeitrag leisten können.

 

2. Filter: Sicherungsertrag und Cross Currency Basis Spread
Ein passives Hedging nehmen wir für die Währungen vor, deren Absicherung einen Ertrag generieren kann. Dieser Profit ist auf den Cross Currency Basis Spread zurückzuführen, der risikofrei vereinnahmt werden kann und somit eine Arbitrage-Möglichkeit bietet.

Mehr hierzu “Das Phänomen Cross Currency Basis Spread”

 

3. Filter: FX-Exposure nach Asset-Klassen
Das Zusammenspiel von Asset-Klassen-Eigenschaften und Devisen determiniert die Ausgestaltung der aktiven oder passiven FX-Hedging Strategie. Die unter anderen wesentlichen Parameter sind Diversifikationseigenschaften, Liquidierbarkeit und Mark-to-Market. Für die wesentlichen in institutionellen Portfolien vertretenen Anlageklassen bedeutet dies im Allgemeinen:

  • Anleihen sind eine langfristig weniger volatile Anlageklasse, deren Hedging eine hohe Sicherungseffizienz erfordert, damit die Währungsvolatilität nicht das Risiko des Anleihenportfolios dominiert. Der Risikobeitrag der Fremdwährungen hierzu kann im Zeitverlauf konstant hoch sein, so dass eine passive FX-Hedging-Strategie sinnvoll ist.
  • Da Aktien auf lange Sicht deutlichen Schwankungen unterliegen, leistet die Währungsvolatilität in Relation hierzu dauerhaft keinen dominanten Beitrag zum Risikogehalt des Aktienportfolios. Kurz- und mittelfristig kann das FX-Exposure allerdings ein erheblicher Risikotreiber sein. Eine aktive Währungsabsicherungsstrategie kann das Rendite-Risiko-Verhältnis des Aktienportfolios verbessern.
  • Auf einen langen Zeithorizont sind Immobilien moderat volatil. Da sie weniger häufig als börsengehandelte Instrumente bewertet werden, besteht die Gefahr von Hedging-Ineffizienzen durch die nachgelagerte Berechnung des FX-Exposures. Bedingt durch die auf lange Sicht mäßige Volatilität wäre eine aktive FX-Hedging-Strategie sinnvoll.

 

4. Filter: Individuelle Nebenbedingungen
Kundenspezifische Erfordernisse werden systematisch in der Währungsabsicherungsstrategie berücksichtigt. Diese können beispielsweise aus regulatorischen Vorgaben (Solvency II, Mindestlaufzeit von Sicherungsgeschäften etc.), bilanziellen Erfordernissen (Reserven, Abschreibungen etc.), internen Restriktionen (Mindest- und/oder Maximal-FX-Quoten, Vorgaben aus Risikoleitlinien etc.) resultieren.

 

Im Einklang mit der identifizierten, optimalen Absicherungsstrategie werden geeignete Benchmarks definiert, die im Voraus festzulegen sind und somit das Mandat angemessen repräsentieren.  Gleichzeitig ist jede Benchmark eindeutig und transparent messbar, sowie real investierbar.

Mehr hierzu “Anforderungen an eine FX-Overlay Benchmark”

Currency Workshop

Hat 7orca Ihre Währungsdaten analysiert und mögliche Sicherungsalternativen abgeleitet, werden sie unter Berücksichtigung der regulatorischen Auflagen und der Investment-Guidelines aufbereitet.

Diese werden Ihnen in einem vollumfänglichen Currency Workshop vorgestellt. Jener dient auch dazu, alle Ihre Währungsfragestellungen zu klären und Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich einen Eindruck von der Arbeitsweise des Portfolio Managements und des Quant Researchs zu verschaffen.

Investment-Prozess

Aktives Currency Overlay

Ein aktives Currency Overlay bietet Ihnen neben einer hohen Sicherungseffizienz ein attraktives, asymmetrisches Risikoprofil: Sie können an steigenden Fremdwährungskursen partizipieren und sind bei adversen Kursentwicklungen abgesichert.

Neben dieser marktadaptiven Sicherung zeichnet sich die Lösung von 7orca durch einen quantitativen und charaktertreuen Investment-Prozess aus.

Mehr hierzu Currency Overlay Management – systematische Steuerung bestehender Währungsrisiken“

Unsere Multi-Modell-Architektur, die auf die Input-Parameter Wechselkurs und implizite Sicherungskosten zurückgreift, ist der Garant für die strategische Ausrichtung des Overlays und eine niedrige Handelsfrequenz.

Durch die Einführung eines Machine Learning-Modells im Mai 2018 haben wir unsere proprietäre Modell-Landschaft nachhaltig weiter verbessert.

Mehr hierzu “Wie Currency Overlay Strategien von künstlicher Intelligenz profitieren können”

Passives Currency Overlay

Ein passives Currency Overlay ist empfehlenswert, wenn Sie Ihr Portfolio konstant zu einem definierten Sicherungsgrad absichern möchten.

Wird das Risiko Ihres Gesamtportfolios von der Währungsvolatilität merklich erhöht, kann dies eine effektive Sicherungsstrategie sein.

Die kostengünstige Umsetzung verbessert 7orca weiter durch das Laufzeiten-Management. Dies ermöglicht uns, die optimale Laufzeit des Sicherungsinstruments unter Berücksichtigung aller Absicherungskosten mit einem proprietären Algorithmus abzuleiten.

Mehr hierzu “Wie Laufzeiten-Management passive Währungs-Overlay-Programme verbessert”

Exposure-Management

Herleitung zu sicherndes FX-Exposure

Die exakte Ermittlung Ihres FX-Exposures ist ein täglich wiederkehrender Prozess.

Wir beginnen mit der Bestandsaufnahme, indem wir die Währungsrisiken der täglich übermittelten Holdings bestimmen.

Hierbei spielen die Eigenschaften liquider und illiquider Asset-Klassen eine wichtige Rolle.

Gerade die FX-Bestimmung illiquider Anlagen ist vielschichtig. Dies ist begründet durch die zumeist langen Bewertungsintervalle, ein durch Kapitalabrufe und Kapitalrückzahlungen komplexes Cashflow-Profil, potenzielle Liquiditätsrestriktionen und die Volatiliätsparameter des Basis-Investments.

Assets und Portfolien, deren Währungsrisiken nicht gesichert werden sollen, klammern wir dabei aus.

Teil des Prozesses ist auch die Qualitätskontrolle, der Abgleich mit den FX-Benchmarks sowie die Identifikation und Korrektur fehlallokierter Währungen.

Abweichungsbänder und Netting-Effekte

Definierte Abweichungsbänder dienen dazu, Transaktionskosten dem erwarteten Risiko gegenüber zu stellen. Transaktionskosten können wir so auf ein ökonomisch sinnvolles Maß begrenzen.

Netting-Effekte werden erschlossen, indem das FX-Exposure der Währungspaare über alle Segmente, Fonds und Währungsräume konsolidiert wird und das saldierte FX-Exposure gehandelt wird.

Synchronisierung von Währungssicherung und -beschaffung

Um Marktpreisrisiken und Transaktionskosten weiter zu reduzieren, synchronisiert 7orca die Kassatransaktionen in den Basis-Investment-Segmenten mit der Sicherungsanpassung im Overlay-Segment.

So können wir das FX-Risiko zum Zeitpunkt seiner Entstehung unmittelbar und kosteneffizient eliminieren.

Implementierung

Wahl der Instrumente

Bezüglich der Wahl der Sicherungsinstrumente unterliegt 7orca keinen Restriktionen und setzt die Instrumente ein, die unter gegebenen Rahmenbedingungen am effizientesten sind. Dazu zählen sowohl Forwards als auch börsengehandelte Futures. In jedem Fall bedienen wir uns ausschließlich hochliquider und linearer Instrumente.

Mehr hierzu “Antworten auf eine veränderte FX-Marktstruktur” 

Best Execution

Die Ausführungsqualität leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gesamt-Performance eines Currency Overlay-Mandats.

Daher legen wir einen besonderen Fokus auf den Execution-Prozess. Unser Best Execution-Prozess orientiert sich am Lebenszyklus einer Transaktion und gliedert sich in die drei Phasen Pre-Trade, Trade Execution und Post Trade.

7orca nutzt die Software von BestX für Pre- und Post Trade-Analysen. So kann sichergestellt werden, unabhängig von Liquiditätsanbietern und Ausführungsplätzen, dass eine transparente Analyse der Transaktionskosten vor dem Handel durchgeführt wird und zu den attraktivsten Konditionen gehandelt wird.

Mehr hierzu “Antworten auf eine veränderte FX-Marktstruktur” 

Implementierungsprojekt

7orca nutzt ein systematisches Implementierungsprojekt, um den reibungslosen Mandatsaufsatz zu steuern.

Gemeinsam mit Ihnen definieren wir Milestones und legen den Zeitplan fest.

In regelmäßigen Meetings tauschen sich das Steering Committee und die Teilnehmer der Projektgruppe über den Implementierungsfortschritt aus.

Kontrahenten-Management

Die Überwachung und das Management des Kontrahentenrisikos ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Währungs-Overlay-Managements.

Der Kunde geht beim Abschluss von Forwards ein Kontrahentenrisiko gegenüber den FX-Brokern ein.

Ausfallrisiken ergeben sich aus den teils erheblichen Marktwertschwankungen der Devisentermingeschäfte.

7orca monitort Kontrahentenrisiken kontinuierlich und wiederholt die detaillierte Broker Due Diligence auf jährlicher Basis.

Liquiditäts-Management

7orca zentralisiert die Liquidität im Overlay-Segment. Diese musste bisher für die FX-Sicherung von den Basis-Investment Managern in den Underlying-Segmenten vorgehalten werden.

Wir haben effiziente Prozesse etabliert, damit die durchschnittliche Liquiditätshaltung im Overlay-Segment möglichst gering gehalten werden kann.

Mandatsstrukturierung

Basierend auf den Eigenschaften Ihrer Anlagevehikel, der allokierten Asset-Klassen und der gewünschten Absicherung erarbeitet 7orca Ihre optimale Mandatsstruktur.

Hierbei wählen wir für Sie die effizienteste und kostengünstigste Struktur. Zugleich vermeiden wir eine Überkomplexität bei der Ausgestaltung des Overlay-Segments.

Das zu sichernde Fremdwährungs-Exposure wird hierbei über alle Asset-Klassen und Sub-Segmente hinweg aggregiert.

Informations-Management

Währungs-Report und Datenlieferung

Umfang, Inhalt und Detailgrad des Performance-Reports passen wir individuell an Ihren Bedarf an.

Als zusätzlichen Reporting Service bietet 7orca an, die Performance-Kontribution der Einzelsegmente sowie die Performance-Attribution relativ zur definierten Benchmark darzustellen. Bei Bedarf erstellt 7orca auch eine Cashflow Prognose.

Grundsätzlich können wir diese Informationen in allen gängigen Datenformaten zur Verfügung stellen.

Automatisiert können Einzelkennzahlen über eine Schnittstelle in Ihr Management-System übertragen werden.

7orca ist Ihr Partner für Währungsfragen

7orca ist Ihr Sparrings-Partner für Ihre Fremdwährungsrisiken. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im FX Overlay Management stellen wir unsere fachliche Expertise für unsere Kunden ins Zentrum unseres Handelns.

Eine hochmoderne IT-Landschaft, proprietäre Investment-Prozesse und integrierte Software sichern eine effiziente und charaktertreue Risikomanagement-Lösung.

Als unabhängiger Asset Manager wählen wir frei von Interessenskonflikten die für Sie bestgeeignete Umsetzung.

Mehr erfahren Sie jederzeit gerne im persönlichen Dialog mit uns unter 040 33 460 46 13.

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